Spätestens nach der Projektgründung „Muckeccino“ war uns als Leitungsteam klar, dass wir nie für alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen da sein können. Es entstand die Idee, ein Patenprojekt zu entwickeln. Viele ältere Leute aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft bekamen den Trubel der Kinder und Jugendlichen mit und erkundigten sich auch regelmäßig über den Verlauf unserer Arbeit. Wir merkten, dass es nicht mehr nur unser Herzenswunsch war, den Kindern zu helfen. Mit Erlaubnis der Eltern und Kindern fanden wir für die Kinder bzw. Jugendlichen einen Paten, der für ihn da ist und für ihn betet. Innerhalb des Jahres versuchen, wir einen Briefverkehr zwischen den zwei Generationen zu fördern. Häufig schenken die Paten den Kids auch etwas zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Dies ist für sie immer etwas ganz Besonderes. Ein bis zweimal im Jahr besteht die Möglichkeit an einem Nachmittag gemeinsam mit anderen Paten und Kindern Kaffee zu trinken und Spiele zu spielen, um sich besser kennenzulernen. Oft genießen die Kinder die volle Aufmerksamkeit einer erwachsenen Person, die ihnen zuhört und sich mit ihnen beschäftigt.